eine Referentin / einen Referenten (w / m / d) - Bonn
Stellenausschreibung
Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) ist eine oberste Bundesbehörde der Bundesrepublik Deutschland mit erstem Dienstsitz in Bonn und zweitem Dienstsitz in Berlin. Das BMG hat ein umfangreiches Aufgabenspektrum, das von der Gewährleistung der Leistungsfähigkeit der Gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung über die Reform des Gesundheitssystems, den Gesundheitsschutz, die Krankheitsbekämpfung, die Biomedizin, die Digitalisierung im Gesundheitswesen, die Unterstützung der Forschung bis hin zur europäischen und internationalen Gesundheitspolitik reicht. Weitere Informationen zum Arbeiten im BMG finden Sie auf unserer Internetseite.
Wir suchen für das Referat 511 „Grundsatzfragen neuer Technologien, Sekundärdatennutzung und Ethik im Gesundheitswesen“ am Dienstort Bonn oder Berlin zum nächstmöglichen Zeitpunkt
eine Referentin / einen Referenten.
(w / m / d)
Wir bieten:
- Eine Chance zur beruflichen Weiterentwicklung durch eine Tätigkeit an der Schnittstelle von Politik, Wissenschaft und Verwaltung,
- eine befristete Einstellung bis zum 31.12.2029,
- eine Eingruppierung bis in die Entgeltgruppe 14 TVöD (bei abgeschlossenem Hochschulstudium der Medizin und Approbation) bzw. in die Entgeltgruppe 13 TVöD (bei den übrigen unten genannten Abschlüssen) mit Jahressonderzahlung („Weihnachtsgeld“) und betrieblicher Altersversorgung (VBL),
- Zahlung einer Ministerialzulage in Höhe von 275 € bzw. 330 € monatlich (je nach Eingruppierung/Besoldungsgruppe),
- ein vergünstigtes Monatsticket für den ÖPNV mit einem monatlichen Zuschuss von bis zu 50%,
- bei Vorliegen der Voraussetzungen die Zahlung von Trennungsgeld oder Umzugskostenvergütung,
- umfangreiche Fort- und Weiterbildungsangebote,
- familien- und vereinbarkeitsfreundliche, flexible Arbeitszeiten und -formen (insbesondere mobile Arbeit, Gleitzeitregelungen, Arbeiten in Teilzeit, Sabbaticals),
- ein wertschätzendes, offenes und transparentes Arbeitsumfeld und -klima sowie
- ein vielseitiges Gesundheitsförderungsangebot.
Aufgabengebiet:
- Weiterentwicklung sowie Erleichterung der Datenverfügbarkeit und der Sekundärdatennutzung im Gesundheitssektor durch Vernetzung bestehender Gesundheitsdateninfrastrukturen, Ermöglichung des Datenlinkages und Aufbau einer vernetzten Gesundheitsdateninfrastruktur (Datenraum Gesundheit),
- Weiterentwicklung und Anbindung bestehender und im Aufbau befindlicher Infrastrukturen an den europäischen Gesundheitsdatenraum (EHDS),
- Gesundheitsökonomische Begleitung technologischer und politischer Entwicklungen insbesondere bezüglich der Sekundärdatennutzung und Anwendung neuer Technologien im Gesundheitswesen,
- Identifikation und Analyse neuer technologischer Entwicklungen im KI-Bereich der medizinischen Forschung und Gesundheitsversorgung,
- fachliche Begleitung von durch das Bundesministerium für Gesundheit geförderten Projekten, insbesondere zur Sekundärdatennutzung sowie von KI im Gesundheitswesen,
- Koordinierung, Betreuung und Teilnahme interner, geschäftsbereichs- und ressortübergreifender nationaler und internationaler Vorhaben/Projekte zum Zugang zu Gesundheitsdaten zu insb. Forschungszwecken,
- Fachaufsicht über Datenzugangs- und Koordinierungsstelle beim BfArM,
- Kontakt zur Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft auf nationaler und internationaler Ebene im Themenbezug zur Datennutzung und KI sowie
- Koordinierung und fachliche Mitwirkung bei Rechtsetzungsvorhaben zur Nutzung von Gesundheitsdaten einschließlich Versorgungsdaten und synthetischer Daten sowie KI im Gesundheitswesen.
Fachliche Anforderungen:
- Abgeschlossenes Hochschulstudium (Master, univ. Diplom) der Wirtschafts- / Natur- / Gesundheitswissenschaften, der Informatik, der Mathematik, der Ingenieur- oder Sozialwissenschaften oder
- abgeschlossenes Hochschulstudium der Human-, Zahn- oder Veterinärmedizin und Approbation oder
- vergleichbarer Abschluss mit Daten-, IT-Bezug und / oder Bezug zu neuen Technologien,
- Wünschenswert sind Vorerfahrungen in gesundheitsökonomischen Methoden sowie im quantitativen Umgang mit Gesundheitsdaten, deren Verknüpfung und datenschutzkonformen Bereitstellung für u.a. Forschung und Weiterentwicklung des Gesundheitswesens,
- großes Interesse an einer Weiterentwicklung des Gesundheitswesens durch Verbesserung der Sekundärdatennutzung, der Erleichterung der Nutzung neuer Technologien im deutschen Gesundheitswesen sowie der Förderung des Gesundheits-, Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts über souveräne Datenräume,
- großes Interesse an Veränderungsvorhaben sowie fachbereichs- und ressortübergreifender Zusammenarbeit,
- gute Kenntnisse zu Dateninfrastrukturen, Datengovernance und zu technologischen Grundlagen von digitalen Entwicklungen und deren gesundheitsökonomischen Auswirkungen,
- gute Kenntnisse über das deutsche Gesundheitswesen, die Zusammenarbeit mit den Behörden des Geschäftsbereichs und über die Betreuung von EU-Prozessen,
- sehr gute Deutschkenntnisse und gute Englischkenntnisse sowie
- Kenntnisse und Vorerfahrungen im Projektmanagement und in agilen Arbeitsweisen.
Persönliche Anforderungen:
- Ein hohes Maß an Eigeninitiative, Einsatzbereitschaft und Ergebnisorientierung,
- sehr gute schriftliche Ausdrucksfähigkeit, insbesondere Präzision und zugleich Verständlichkeit in der Analyse und Darstellung komplexer Sachverhalte,
- Befähigung zu konzeptioneller Arbeit,
- Fähigkeit, in einem interdisziplinären Team und unter Zeitdruck zu arbeiten und externe Projekte zu steuern,
- Bereitschaft zu Dienstreisen und zur Übernahme von Fachvorträgen,
- Verantwortungsbewusstsein sowie
- Selbstständige Arbeitsweise, hohes Maß an Durchsetzungsfähigkeit sowie Umsetzungs- und Teamorientierung.
Bei bestehendem Beamtenverhältnis oder Dauerarbeitsverhältnis im öffentlichen Dienst (bis Besoldungs-gruppe A 13h oder Entgeltgruppe 13 TVöD/ TV-L bzw. bei abgeschlossenem Hochschulstudium der Medizin und Approbation bis Besoldungsgruppe A 14 oder Entgeltgruppe 14 TVöD/ TV-L) besteht die Möglichkeit einer Abordnung.
Das BMG hat die Urkunde der Charta der Vielfalt im Jahr 2015 unterzeichnet und gewährleistet und fördert aktiv die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Schwerbehinderte Menschen werden nach Maßgabe des SGB IX besonders berücksichtigt. Der Dienstposten ist für die Besetzung mit Teilzeitkräften grundsätzlich geeignet. Begrüßt werden Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten.
Bei ausländischen Bildungsabschlüssen bitten wir um Übersendung entsprechender Nachweise über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss (Zeugnisbewertung).
Fühlen Sie sich angesprochen? Dann bewerben Sie sich bitte bis zum 16.11.2026 ausschließlich über das im Internet eingestellte Onlinebewerbungssystem. Bitte laden Sie Ihre vollständigen deutschsprachigen Bewerbungsunterlagen als PDF-Datei hoch: Motivationsschreiben, Lebenslauf mit bisherigen Berufserfahrungen, Nachweis aller Ihrer bisherigen Studienabschlüsse mit Notenübersicht, Arbeitszeugnisse, bei Beschäftigung im öffentlichen Dienst: dienstliche Beurteilungen (inkl. der aktuellsten - max. 24 Monate alt), ggfs. Nachweis der Schwerbehinderung oder Gleichstellung. Wir bitten um Verständnis, dass wir nur vollständige Bewerbungsunterlagen für das Auswahlverfahren berücksichtigen. Unvollständige Unterlagen führen zum Verfahrensausschluss.
Der Link lautet: https://bewerbung.dienstleistungszentrum.de/frontend/BMG-2026-042/index.html
Passwort und Account erhalten Sie unter Angabe Ihrer E-Mail-Adresse.
Papier- und E-Mail-Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden!
Für Rückfragen im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Servicezentrum Personalgewinnung des Bundesverwaltungsamtes unter der Rufnummer 022899 358-87500 gerne zur Verfügung. Bitte geben Sie bei Rückfragen die Kennziffer BMG-2026-042 an. Zusätzlich können Sie sich über den Auswahlprozess informieren.

